DIY Ideen: Lebensmittel selber machen

DIY Lebensmittel selber machen brot

Foto: fancycrave1/Pixabay.com

 

Wer keine Lust auf zu große Mengen Zucker, Fett und ungesunde Zusatzstoffe in seinem Essen hat, kann ganz einfach viele Lebensmittel selber machen. Wir zeigen, wie Sie Pommes, Ketchup, Brot, Brotaufstriche und Joghurt zu Hause selbst herstellen können.

Die verschreckten Hamsterkäufe vieler Menschen während der Corona-Krise, die teilweise leergefegte Supermarktregale zur Folge hatten, haben gezeigt: Selbst in unserer Wohlstandsgesellschaft kann es – zumindest kurzfristig – zu vereinzelten Lebensmittelknappheiten kommen. Wer Nudeln oder Mehl einkaufen wollte, guckte zuletzt bei so mancher Tour zum Supermarkt in die Röhre.

Bei vielen hat diese Erfahrung den Wunsch ausgelöst, bei der eigenen Ernährung unabhängiger zu werden vom Angebot der Supermärkte. In diesem Beitrag möchten wir zeigen, dass es zum Glück gar nicht so schwer ist, aus Basiszutaten Lebensmittel selbst herzustellen. Neben der größeren Unabhängigkeit, die dies mit sich bringt, gibt es noch weitere Gründe, warum wir mehr Lebensmittel selber machen sollten: Oft ist die Eigenherstellung im Vergleich zum Kauf günstiger – und in den allermeisten Fällen ist sie deutlich gesünder.

Inhaltsstoffe von Lebensmitteln selbst bestimmen

Wenn wir Lebensmittel selbst herstellen, haben wir die Kontrolle über deren Inhaltsstoffe. In vielen industriell verarbeiteten Lebensmitteln stecken unnötig große Mengen an chemischen Zusatzstoffen, Zucker und minderwertigen oder unter umweltschädlichen Bedingungen gewonnenen Fetten (wie Palmöl). Diese vereinfachen zwar die Herstellung der Fertiglebensmittel und verbessern zum Teil deren Konsistenz und Geschmack. Für unsere Gesundheit sind sie aber alles andere als optimal. Nicht ohne Grund belegen zahlreiche Studien, dass ein häufiger Verzehr von industriell verarbeiteten Lebensmitteln und Weißmehlprodukten das Risiko erhöht, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Depressionen zu erkranken.

Klar, wer sich perfekt ernähren möchte, setzt am besten vor allem frisches Gemüse, mehrfach gesättigte Fette und hochwertige Kohlenhydrate aus Vollkorngetreide auf den Speiseplan. Aber eine gesündere Ernährung muss nicht bedeuten, dass wir uns kleine Sünden wie Pommes frites, Ketchup und die geliebte Nuss-Nugat-Creme zum Frühstück gar nicht mehr erlauben dürfen. Wie immer kommt es hier auf die Menge und die Häufigkeit an, in der wir sie verzehren. Gegen einen maßvollen Genuss ist nichts einzuwenden. Indem wir diese Lebensmittel selber machen, sparen wir uns zudem viele der Inhaltsstoffe, die ihre industriell hergestellten Varianten besonders ungesund machen. Also – los geht’s mit unseren leckeren Selbermach-Tipps!

P.S.: Wenn Sie täglich frisch kochen möchten, ohne dass es Sie viel Zeit und Aufwand kostet, sollten Sie den Cook Processor von KitchenAid kennenlernen. Mit dem geht Kochen fast wie von selbst!

Pommes selber machen

Indem wir Pommes selber machen, können wir durch die Wahl der Zutaten und der Zubereitungsart selbst bestimmen, wie wir unsere Fritten haben wollen: Mit festkochenden Kartoffeln werden die Pommes außen knusprig und innen cremig. Mehlig kochende Kartoffeln ergeben hingegen Pommes, die innen luftig und saftig, aber insgesamt etwas weicher sind. Wer besonders knusprige Fritten haben möchte, kommt um das Frittieren in Öl nicht herum. Am komfortabelsten geht das natürlich mit einer Fritteuse oder gar einer Heißluftfritteuse. Wer diese nicht besitzt (und davon gehen wir jetzt erst einmal aus), kann aber auch einfach einen großen Topf verwenden. Wem es hingegen wichtiger ist, dass die Pommes möglichst fettarm sind und die Zubereitung schön einfach, für den bietet sich die Pommes-Zubereitung im Backofen an. Im Folgenden stellen wir beide Zubereitungsarten vor, mit denen sich Pommes selber machen lassen.

Pommes selbst frittieren

Sielieben  krosse Pommes mit einer knusprigen Kruste? Dann verwenden Sie am besten große, festkochende Kartoffeln. Diese lassen sich gut in gleichmäßige Stifte schneiden. Ein toller Helfer, um Pommes aus Kartoffeln zu schneiden, ist übrigens der KitchenAid Food Processor 4,0 l.

DIY Lebensmittel selber machen frittierte Pommes

Foto: Pixzolo Photography/Unsplash.com

Zutaten für 3 – 4 Portionen:

4 große Kartoffeln
2 EL Essig
Salz
2 l Öl mit hohem Rauchpunkt, z.B. raffiniertes Sonnenblumen-, Raps-, oder Erdnussöl

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in gleichmäßige, ca. 0,5 bis 1 cm dicke Stifte schneiden.
In einem Topf 2 l Wasser mit 2 EL Essig zum Kochen bringen. Kartoffelstifte hineingeben und ca. 10 Minuten kochen. Dann die Kartoffelstifte abseihen und auf einem Küchentuch trocknen lassen.
Öl in einem großen Topf auf 140 °C erhitzen. Wer kein Kochthermometer hat, kann die Temperatur mithilfe eines Holzkochlöffels testen. Diesen in das heiße Öl halten. Wenn sich einzelne Bläschen am Holz bilden, passt die Temperatur. Wenn die Bläschen regelrecht sprudeln, ist das Öl zu heiß. Kartoffelstifte in das Öl geben und frittieren, bis sie blassgelb sind. Herausnehmen und auf Küchenpapier ca. 30 Minuten auskühlen lassen.
Das Öl auf ca. 180 °C erhitzen. Die Temperatur lässt sich wieder mit dem Holzlöffel testen: Nun dürfen die Bläschen am Holz leicht sprudeln. Pommes am besten in kleinen Portionen in das Öl geben, damit dieses nicht zu stark herunterkühlt. Sobald die Pommes frites nach wenigen Minuten knusprig und goldgelb sind, nehmen Sie diese aus dem Topf und lassen Sie sie auf Küchenpapier auskühlen. Anschließend können die Pommes serviert werden.

Pommes selbst machen im Ofen

Für alle, die Pommes eher weich und saftig mögen und eine fettarme Variante bevorzugen, ist die Zubereitung im Ofen ideal. Sowohl festkochende als auch mehlig kochende Kartoffeln können verwendet werden.

diy lebensmittel selber machen pommes ofen

Foto: Dan Counsell/Unsplash.com

Zutaten für 3 – 4 Portionen:

4 große Kartoffeln
2 EL Oliven- oder Sonnenblumenöl
Salz

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in gleichmäßige, ca. 0,5 bis 1 cm dicke Stifte schneiden.
Die Kartoffelstifte in eine Schüssel oder einen Topf mit klarem Wasser geben, kurz einweichen lassen und umrühren. Dann das Wasser abgießen und neues einfüllen. Diesen Vorgang 2-3 Mal wiederholen, bis das Wasser klar bleibt. Auf diese Weise wird die Stärke aus den Kartoffeln gewaschen, die sonst die Pommes beim Backen lasch machen würde. Die Kartoffelstifte in ein Sieb abgießen und auf einem Küchentuch trocken drücken.
Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Die Kartoffelstifte in eine Schüssel geben und mit Öl sowie Salz vermengen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. Dabei darauf achten, dass die Stifte sich nicht berühren oder überlappen. Auf mittlerer Schiene in den Ofen geben und in ca. 45 Minuten goldbraun und knusprig backen.

Ketchup selbst herstellen

Was essen wir am allerliebsten zu Pommes frites? Na klar – Ketchup! Industriell hergestellter Ketchup enthält jedoch große Mengen an Zucker. Zum Glück kann man den leckeren Dip aus Tomaten mit wenigen Zutaten gut selbst herstellen.

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Foto: Dennis Klein/Unsplash.com

Zutaten für 500 ml:

3 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
2 EL Öl
4 TL Zucker
4 EL Apfelessig
800 g stückige Tomaten
2 TL Tomatenmark
1 TL Chilipulver
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Zwiebeln und Knoblauch schälen und würfeln. In einem Topf mit heißem Öl andünsten. Zucker darüber streuen und Knoblauch und Zwiebeln karamellisieren lassen. Mit Essig ablöschen.
Tomaten, Tomatenmark und Gewürze zugeben, alles ca. 8 Minuten köcheln lassen. Je nach Geschmack ggf. nachwürzen.
Tomatenmischung durch ein Sieb in eine Schüssel streichen und abkühlen lassen. Anschließend durch einen Trichter in sterile Gläser füllen.

Durch den Verzicht auf Konservierungsmittel ist der selbst gemachte Ketchup nicht ganz so lange haltbar wie Fertigketchup. Im Kühlschrank können Sie ihn aber problemlos rund sechs Wochen lang aufbewahren.

Mehl selber machen

Wussten Sie, dass Sie sogar Mehl selbst herstellen können? Dafür benötigen Sie nicht mal unbedingt eine Getreidemühle – ein sehr leistungsstarker Mixer, zum Beispiel von Vitamix, tut es auch!

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Foto: Kristiana Pinne/Unsplash.com

Der Rohstoff, aus dem Sie Mehl selbst machen können, sind frische Getreidekörner, zum Beispiel von Weizen, Dinkel oder Roggen, die es in vielen Bioläden und Reformhäusern gibt. Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit können alternativ auf Mais, Reis oder Buchweizen ausweichen. Für sie ist es besonders vorteilhaft, Mehl selbst zu mahlen, da sie so genau wissen, was im Mehl drin steckt und keine überteuerten Spezial-Mehle aus dem Supermarkt kaufen müssen. Doch auch für alle, die mit dem Getreideweiß Gluten kein Problem haben, lohnt es sich, Mehl selbst herzustellen. Denn das Mehl, dass Sie aus frisch gemahlenen Getreidekörnern gewinnen können, enthält deutlich mehr wertvolle Nähr- und Mineralstoffe, als selbst Vollkornmehl aus industrieller Herstellung bieten kann. Das liegt daran, dass bei der industriellen Mehlverarbeitung einige Bestandteile herausgefiltert werden, damit das Mehl länger haltbar ist. Da Sie Ihr selbst gemahlenes Mehl sofort verarbeiten können, kommen Sie hingegen in den Genuss aller wertvollen Inhaltsstoffe des verwendeten Rohstoffs. Bei Raumtemperatur hält sich das selbst gemahlene Mehl etwa vier Wochen.

Der Hersteller Vitamix bietet für seine Hochleistungsmixer einen speziellen Trockenbehälter an, dessen Klingen extra für das Mahlen von Vollkorn und das Kneten von Teig konzipiert wurden. Ein solcher Behälter ist eine gute Investition, wenn Sie regelmäßig große Mengen Körner und Getreide zu Mehl verarbeiten möchten. Falls Sie in ihrem Mixer nur gelegentlich Getreide mahlen möchten, reicht auch der Standard-Mixbehälter aus.

Brot selber backen

Ob Sie Ihr Mehl selbst herstellen oder nicht – Sie tun Ihrer Gesundheit und Ihrem Geldbeutel auf jeden Fall etwas Gutes, wenn Sie Ihr Brot selber machen. Auch hier gilt: Sie wissen, was drin ist, können auf Konservierungsstoffe und andere unvorteilhafte Zusätze verzichten und die Rezepturen voll und ganz auf Ihre persönlichen Vorlieben abstimmen. Außerdem: Haben Sie schon einmal frisch gebackenes, noch warmes Brot gegessen? Es gibt kaum etwas Köstlicheres!

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Foto: Jennifer Burk/Unsplash.com

Was Sie sich allerdings zulegen sollten, wenn Sie vorhaben, regelmäßig Brot selbst zu backen, ist eine leistungsstarke Küchenmaschine. Diese sollte einen starken Motor und solide, gut verarbeitete Rühr- und Knetaufsätze haben. Dies ist besonders dann wichtig, wenn Sie auch schwere Hefeteige zubereiten möchten. Achten Sie außerdem darauf, dass Rührschüssel, Aufsätze und weiteres Zubehör idealerweise in der Spülmaschine gereinigt werden können. Das erspart Ihnen viel Arbeit uns steigert das Vergnügen daran, immer neue tolle Backrezepte auszuprobieren. Zwei Geräte, die wir Ihnen zum Brotbacken empfehlen können, sind die KitchenAid Artisan Küchenmaschine und die Assistent Original von Ankarsrum. Beide sind sehr robust, leistungsstark und langlebig verarbeitet. Während die KitchenAid Küchenmaschine zudem durch ihr elegantes, ikonisches Design begeistert, ist das Gerät von Ankarsrum ein echtes Kraftpaket, das Teigmengen von bis zu 5 kg mühelos verarbeitet. Sie interessieren sich auch für andere Küchenmaschinen-Modelle von KitchenAid? In unserem Blog erhalten Sie eine Preis- und Leistungsübersicht über alle aktuellen KitchenAid Küchenmaschinen.

Übrigens: Eine der ältesten Arten, Brot zu backen, ist das Backen mit Natursauerteig. Dieser muss allerdings einige Tage vor dem ersten Backen mithilfe eines Gäransatzes angesetzt werden. Für die nächsten Backvorhaben können Sie dann wieder auf den bereits angesetzten Sauerteig zurückgreifen.

Dinkelsauerteigbrot

Quelle: KitchenAid

Zutaten für 1 großen Brotlaib:

Gäransatz:
250 g Dinkelmehl
7 g Trockenhefe

Hauptteig:

125 g Dinkelmehl
250 g Weizenmehl
2 TL Salz
1 TL Trockenhefe

Zubereitung:

Dinkelmehl in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Hefe einrühren, 300 ml Wasser zugeben. Alles zu einem glatten Teig verarbeiten. In eine Schüssel geben, locker abdecken und an einem warmen, zugfreien Ort 2 bis 3 Tage ruhen lassen. Den Gäransatz zweimal täglich umrühren. Er ist fertig, wenn er angenehm sauer riecht.
125 g Dinkelmehl und 250 g Weizenmehl mit dem Salz in die Rührschüssel der Küchenmasschine geben, Hefe hinzugeben.

250 ml des Gäransatzes in einen Messbecher geben, 175 ml lauwarmes Wasser einrühren. Diese Mischung nach und nach mit einem Knethaken auf niedriger Stufe unter die Mehlmischung kneten, bis ein glatter Teig entsteht. Einige Minuten auf mittlerer Stufe weiterkneten, bis der Teig glatt und geschmeidig ist. Mit Frischhaltefolie abdecken und an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
Den Teig kurz von Hand durchkneten, dann ca. 10 Minuten ruhen lassen. Teig zu einem runden oder ovalen Laib formen und auf ein eingefettetes Backblech legen. Die Oberfläche des Laibs mehrfach quer einritzen. Mit eingeölter Frischhaltefolie abdecken und ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
Ofen auf 220 °C vorheizen und eine flache, hitzebeständige Schale mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen. Die Frischhaltefolie entfernen, den Teig leicht mit Mehl bestäuben und ca. 10 Minuten backen. Dann die Ofentemperatur auf 200 °C reduzieren und weitere 30 bis 40 Minuten backen, bis das Brot goldbraun ist. Wenn Sie auf die Unterseite des Brotes klopfen, sollte es hohl klingen.

Nuss-Nugat-Brotaufstrich wie Nutella selber machen

Auch Aufstriche für Ihr selbst gebackenes Brot können Sie einfach und schnell selbst herstellen. Mit einem leistungsstarken Mixer, zum Beispiel dem Personal Blender von KitchenAid oder einem Vitamix Ascent Mixer, sind Ihrer Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Gemüse, Nüsse und Hülsenfrüchte können im Mixer fein zerkleinert und zu Mus, Pasten sowie Aufstrichen verarbeitet werden.

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Foto: Sipa/Pixabay.com

Einer der beliebtesten Brotaufstriche der Deutschen ist eine Nuss-Nugat-Creme, die unter dem Markennamen „Nutella“ verkauft wird. Wir geben Ihnen ein einfaches Rezept an die Hand, mit dem Sie einen Aufstrich in der Art von Nutella selbst machen können. Während die meisten industriell hergestellten Nuss-Nugat-Aufstriche Palmöl enthalten, für dessen Gewinnung Teile des Regenwaldes abgeholzt werden, haben wir für unser Rezept überwiegend Zutaten in Bio-Qualität verwendet. Übrigens: In unserem Blog erfahren Sie auch, wie Sie leckeres Mandelmus selber machen können!

Zutaten für 1 Glas:

450 g Bio-Haselnüsse
3 EL Bio-Kokosöl
4 EL Sonnenblumenöl
5 EL Faitrade-Kakaopulver
½ TL Bourbon-Vanillepulver
100 g brauner Zucker
1 Prise Salz

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Die Haselnüsse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und ca. 8 Minuten backen. Dabei darauf achten, dass sie nicht zu dunkel werden.

Nüsse aus dem Ofen holen und zwischen den Handflächen reiben, bis die braunen Häutchen der Nüsse sich ablösen. Falls die Häutchen sich nicht komplett lösen, ist das nicht schlimm. Die Nüsse portionsweise in einen leistungsstarken Mixer geben und zu einer feincremigen Masse vermahlen. Zwischendurch kann es nötig sein, die Masse – bei ausgeschaltetem Mixer – mit einem Stößel oder Löffel aufzulockern, damit am Rand des Behälters keine Nussstückchen übrig bleiben.

Nun das Öl und die weiteren Zutaten in den Mixbehälter geben und alles zu einer glatten, geschmeidigen Creme vermengen. Die fertige Nuss-Nugat-Creme in ein sauberes Glas mit Deckel füllen. Im Kühlschrank ist der Aufstrich vier bis sechs Wochen lang haltbar. Es empfiehlt sich jedoch, die selbst gemachte Nutella eine halbe Stunde vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank zu holen, da sie bei Raumtemperatur am besten schmeckt.

Joghurt selber machen

Joghurt ist nicht gleich Joghurt – das gilt besonders für die Produkte, die wir im Supermarkt kaufen können. Während viele Fruchtjoghurts so viel Zucker und zum Teil auch künstliche Aromen enthalten, dass man sie eigentlich eher als süßes Dessert klassifizieren müsste, spricht gegen den Kauf von Bio-Naturjoghurt erstmal nichts – außer der Tatsache, dass Naturjoghurt sich auch ganz einfach und günstig zu Hause selbst herstellen lässt. Um Joghurt selber machen zu können, braucht man allerdings erst einmal einen fertigen Naturjoghurt als Ausgangsbasis. Die weitere Hauptzutat ist frische Milch (keine H-Milch). Je nach Geschmack können Sie Kuh-, Schafs- oder Ziegenmilch verwenden – oder eine individuelle Mischung daraus. Auch der Fettgehalt der Milch ist Ihrem Geschmack überlassen. Der Joghurt wird jedoch umso cremiger, je höher der Fettgehalt der Milch ist. Daher empfehlen wir, Vollmilch mit 3,5 Prozent Fettgehalt zu verwenden. Der Joghurt sollte in saubere, abgekochte Gefäße mit Deckel abgefüllt werden, z.B. in Einmachgläser. Um die Temperaturen bei der Joghurt-Herstellung genau zu treffen, ist ein Küchenthermometer hilfreich.

diy lebensmittel selber machen joghurt

Foto: www.freepik.com

Zutaten für ca. 1000 g Joghurt:

1 l Milch
2 EL Naturjoghurt

Zubereitung:

Die Milch in einem Topf auf ca. 90 °C erhitzen und bei dieser Temperatur ca. 5 Minuten köcheln lassen. Dies dient dazu, eventuell in der Milch enthaltene Bakterien abzutöten.

Die Milch vom Herd nehmen und auf ca. 45 °C abkühlen lassen. Nun „impfen“ Sie die Milch mit Milchsäurebakterien, um die Fermentation einzuleiten. Dazu verrühren Sie 2 EL Naturjoghurt gründlich mit der Milch.

Den Ofen auf knapp 50 °C vorheizen. Die Milch-Joghurt-Mischung in saubere Gläser füllen, diese verschließen und auf ein Backblech stellen. In den Ofen geben und dort ca. 1 Stunde ruhen lassen. Dann den Ofen abschalten und die Gläser für ca. 12 Stunden bzw. über Nacht im Ofen weiterreifen lassen.

Nach dem Reifen sollten Sie den Joghurt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3 bis 4 Tagen verzehren.

Tipp: Wenn Sie Vanillejoghurt herstellen möchten, geben Sie ca. 10 Stunden vor der Joghurt-Herstellung eine Vanilleschote in die Milch (diese sollte während dieser Zeit weiter gekühlt werden). Entfernen Sie die Vanilleschote vor dem Abkochen der Milch.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lebensmittel selber machen – und natürlich beim anschließenden Genießen Ihrer hausgemachten Köstlichkeiten! Lust auf noch mehr Selbermach-Rezepte? Entdecken Sie in unserem Blog, wie Sie mit einem Vitamix Mixer vitaminreiche Smoothies und vegane Milchalternativen herstellen können. Für die KitchenAid Küchenmaschine gibt es eine Eismaschine als Zubehör, mit der Sie wunderbar cremiges Speisseeis herstellen können. Sehr lecker und erfrischend sind zudem unsere prickelnden Getränke-Ideen für Besitzer eines Wassersprudlers.