Die KitchenAid Classic im Test

KitchenAid Classic

© KitchenAid

Die KitchenAid Classic Küchenmaschine verbindet Retro-Charme mit kraftvoller Leistung und einem tollen Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir haben den attraktiven Küchenhelfer für Sie unter die Lupe genommen.

Wenn von einer KitchenAid-Küchenmaschine die Rede ist, denkt man heute zunächst an das 4,8-Liter- Modell „Artisan“. Weiterhin gibt es allerdings für den professionellen Gebrauch auch noch eine Artisan-Variante mit einem Fassungsvermögen von 6,9 Litern, die kompakte KitchenAid Mini mit einer 3,3-L-Rührschüssel und eine Basis-Küchennmaschine mit einem Fassungsvermögen von 4,3 Litern – die KitchenAid Classic. Die KitchenAid Classic  ist sozusagen der kleine Bruder der „Artisan“ Küchenmaschine. Worin die Modelle sich unterscheiden und für wen sich der Kauf einer „Classic“ lohnt, wollen wir im Folgenden erläutern.

Das Design

Im Jahr 1962 brachte KitchenAid mit dem Modell „K45“ die erste Küchenmaschine im noch heute beliebten Design auf den Markt. Eine elegante, abgerundete Silhouette und die verchromte Zubehörnabe am „Kopf“ der Maschine zeichnen den Entwurf des KitchenAid-Designers Egmont Arnes aus, der schon bald zahlreiche Designpreise einheimste. Die aktuelle KitchenAid Classic Küchenmaschine ist quasi eine modernisierte Variante der „K45“, die sich optisch kaum verändert hat. Wie es bei den ersten Modellen der KitchenAid-Küchenmaschine üblich war, so ist auch die „Classic“ ausschließlich in edlem Weiß erhältlich. Eine größere Farbauswahl bieten die Küchenmaschinen „Mini“ und „Artisan“ von KitchenAid. Da die „Classic“ aus lackiertem Vollmetall gefertigt ist, wirkt sie bereits auf den ersten Blick sehr hochwertig und robust.

Die Leistung

Im Vergleich zum Top-Modell unter den KitchenAid-Küchenmaschinen, der KitchenAid „Artisan“, ist die „Classic“ minimal schwächer auf der Brust: Ihr Motor arbeitet mit 250 Watt, bei der „Artisan“ sind es rund 300 Watt. Entscheidender ist jedoch, dass die „Classic“ wie ihr stärkerer „Bruder“ über zwei wesentliche, für KitchenAid typische Pluspunkte verfügt: Einen Direktantrieb und ein Planetenrührwerk. Der Direktantrieb sorgt dafür, dass die Maschine ihre Motorkraft besonders effektiv einsetzen kann. Selbst bei stärkerer Beanspruchung kommt die „Classic“ nicht ins Stottern oder Stocken. Der Verzicht auf ein Getriebe erhöht zudem die Lebensdauer der Maschine und lässt sie angenehm leise arbeiten. Das Planetenrührwerk bewegt Werkzeuge wie Knethaken, Flachrüher oder Schneebesen in der Rührschüssel auf einer Kreisbahn und dreht sie gleichzeitig um die eigene Achse. So streifen diese regelmäßig den Rand der Schüssel und holen dort den Teig bzw. die Zutaten ab. „Tote Winkel“ kennt eine KitchenAid-Rührmaschine nicht! Entsprechend gleichmäßig und homogen fallen die Rühr-, Knet- und Mixergebnisse der Maschinen aus, auch bei der „Classic“. Wir sind besonders vom traumhaft festen Eischnee begeistert, den die KitchenAid Classic mühelos zaubert. Übrigens: Dank ihres Metallgehäuses ist die rund 12 kg schwere „Classic“ wunderbar standfest und knetet auch schwerere Teige, ohne zu wackeln.

Die Ausstattung

Die KitchenAid Classic ist perfekt für alle, die vor allem Teigmengen von bis zu 1 kg (bzw. 800 g bei Vollkornmehl) verarbeiten wollen. Dafür reicht die Rührschüssel der „Classic“ mit ihrem Volumen von 4,3 Litern vollkommen aus. Wer mehr braucht, ist mit der „Artisan“ besser beraten, denn diese kommt beim Standard-Modell mit einer 4,8-L-Schüssel daher, ist aber auch als große Variante mit 6,9-L-Schüssel erhältlich. Weiterer kleiner Pluspunkt der „Artisan“: Ihre Rührschüssel hat einen praktischen Griff, der bei der „Classic“ leider fehlt, und sie wird mit einem Spritzschutz-Aufsatz ausgeliefert. Unsere Tests haben allerdings ergeben, dass man bei der „Classic“ auch ohne den Spritzschutz gut zurechtkommt: Wenn man das Rührwerk langsam startet und dann, je nach Konsistenz der Zutaten, langsam schneller wird, geht in der Regel nichts daneben. Ansonsten ist die „Classic“ mit dem typischen Standard-Zubehör einer KitchenAid-Küchenmaschine ausgestattet, bestehend aus Flachrührer, Schneebesen und Knethaken. Über die Zubehörnabe kann man die Maschine mit zahlreichen separat erhältlichen Zubehör-Vorsätzen wie z.B. Entsafter, Gemüseschneider, Fleischwolf, Nudelteigroller etc. zu einem echten Multitalent aufrüsten. Wie die „Artisan“ ist auch die „Classic“ mit allen KitchenAid-Zubehörteilen kompatibel.

Fazit

Ausgestattet mit den wesentlichen Vorzügen einer KitchenAid-Küchenmaschine – dem Vollmetallgehäuse, einem äußerst effizienten Direktantrieb und einem Planetenrührwerk – kann die KitchenAid Classic es mühelos mit den meisten Küchenmaschinen am Markt aufnehmen. Den Ansprüchen eines durchschnittlichen Haushaltes ist sie somit mehr als gewachsen und wird ihren Besitzern durch ihre Langlebigkeit, ihre präzises Arbeiten, die unkomplizierte Handhabung und nicht zuletzt ihr ansprechendes Äußeres lange eine Freude sein. Preislich liegt die KitchenAid „Classic“ deutlich unter der KitchenAid „Mini“ und der KitchenAid „Artisan“. Dafür bieten diese Modelle allerdings einen kleinen Vorsprung in der Leistung, eine größere Farbauswahl und umfangreicheres Standardzubehör. Die „Artisan“ ist zudem mit einer größeren Rührschüssel (je nach Modell 4,8 L oder 6,9 L) ausgestattet und kann somit größere Mengen verarbeiten. Wenn Sie sich für die KitchenAid Classic entscheiden und gleich tolles Zubehör dazu haben möchten, empfehlen wir Ihnen das Vorteilspaket KitchenAid Classic von Küchen-Fee inklusive einem Speiseismaschinen-Aufsatz und einer zusätzlichen Glasschüssel.